Attacke auf den Lindenhof kein Bagatelldelikt

Attacke auf den Lindenhof kein Bagatelldelikt, sondern handfester Angriff auf die Grundfesten unserer Gesellschaft

Nach den verheerenden Ereignissen der letzten Wochen in und um Dresden zeigen Rassisten ganz offen – im Netz und auf der Straße – ihre hässliche Fratze. Der SPD-Ortsverein Dresden West verurteilt den Angriff auf das noch unbewohnte Asylbewerberheim in Dresden Stetzsch und fordert eine strikte Verfolgung und Bestrafung der Täter.

Ortsvereinsvorsitzender Paul Wache dazu: “Den Ereignissen in Dresden, Meißen und Freital setzte der gestrige Anschlag auf das künftige Asylbewerberheim Lindenhof in Dresden-Stetzsch die Krone auf. Nicht die Wahl der Mittel oder die Heftigkeit der Attacke, sondern vielmehr die Obszönität und die Dreistigkeit der Tat sind neue Qualitäten. Der Lindenhof wurde am Sonntag gegen 18:30 Uhr – am helllichten Tag – von Rassisten angegriffen. Etwa 30 Personen bewarfen das ehemalige Hotel mit Steinen. Dabei handelt es sich nicht um Bagatellen, sondern um einen Angriff auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Wir fordern eine schnelle Aufklärung und dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass solche oder gar schlimmere Angriffe in Zukunft nicht mehr stattfinden können.”

Die SPD-Ortsbeiräte im Dresdner Westen Andreas Barth und Henrik Ahlers fügen hinzu: “Trotz den nicht enden wollenden rassistischen Straftaten die Dresden und die Region seit Wochen erschüttern und den Dresdner Ruf in der ganzen Welt stark beschädigt haben, gibt es viele Menschen, die sich ehrenamtlich in Netzwerken organisieren um Flüchtlingen zu helfen oder Hilfebedürftige mit Spenden unterstützen. Diesen Menschen möchten wir für ihre Zivilcourage danken. Ohne Ihre Unterstützung wäre den Behörden kaum möglich die Unterbringung der Asylbewerber auf dem jetzigen Niveau zu organisieren und den Rassisten die Stirn zu bieten. Alle Dresdner müssen jetzt zusammenstehen um der kleinen aber schrillen und zum Teil gewalttätigen Minderheit beherzt entgegenzutreten. Ängste können nach wie vor nur im Dialog genommen werden.”

Demonstration für Flüchtlinge und gegen Rassismus

Ave3Liebe Genossinnen und Genossen,

auch wenn ich weiß, dass viele von uns wegen der Sommerferien momentan nicht in Dresden sind, weise ich darauf hin, dass heute Abend ab 19 Uhr eine große Demonstration für Flüchtlinge und gegen Rassismus stattfindet, zu der Dresden Nazifrei aufgerufen hat. Sie wird am Bahnhof Mitte beginnen und wird sich dann zum Not- Erstaufnahmelager in der Bremer Strasse bewegen.

Ich bitte alle, die es irgendwie möglich machen können, an dieser Demonstration teilzunehmen. Gerade heute, wo sich auch Pegida wieder in der Innenstadt trifft, sollte ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gesetzt und für andere Bilder aus Dresden als ausschließlich von pöbelnden Neonazis gesorgt werden.

Ebenso bitte ich Euch ganz herzlich um Spenden für die eingetroffenen Flüchtlinge, denen es trotz der bereits am Wochenende gezeigten Hilfsbereitschaft der Dresdnerinnen und Dresdner immer noch an vielem mangelt. Näheres ist über die Internetseite von “Dresden für alle” zu erfahren.

In der Hoffnung, dass ich trotz der Kurzfristigkeit des Hinweises noch die eine oder den anderen für eine Teilnahme gewinnen konnte, sage ich hoffentlich möglichst vielen “bis heute Abend” und wünsche allen anderen eine gute Zeit bis Mitte August.

Freundliche Grüße

Christian Avenarius
Vorsitzender der SPD Dresden

Stadtgespräch: Überfüllt und marode?

Foto: Götz Schleser

Foto: Götz Schleser

Die Schulsituation im Dresdner Süden, Abgeordneter Pallas im Gespräch mit Annett Grundmann und Dana Frohwieser

Am 13. Juni, 19.00 Uhr findet im Bürgerbüro ‚Süd Pol Dresden‘ (Nürnberger Straße 4) das ‚Stadtgespräch‘ zur Schulsituation im Dresdner Süden statt. Mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas diskutieren dabei die beiden Stadträtinnen und Mitglieder im Bildungsausschuss Annett Grundmann (CDU), Vorsitzende des Kreiselternrates, und Dana Frohwieser (SPD), Bildungswissenschaftlerin an der TU Dresden.

Im Mittelpunkt sollen die Bautätigkeit an den Schulen und die Aufnahmefähigkeit neuer Klassen stehen.

„Der Sanierungsbedarf einiger Schulen ist nicht zu übersehen und Schüler, Lehrer und Eltern interessiert, wann endlich notwendige Baumaßnahmen beginnen. Das gilt besonders für die 39. und 49. Grundschule, das Gymnasium Plauen und das neue Gebäude für die 46. Oberschule. Bei den steigenden Schülerzahlen ist die Frage nach der Schulplatzversorgung nicht weniger wichtig. Hier steht der Dresdner Süden, wie auch ganz Dresden, in den nächsten Jahren vor den großen Herausforderungen, die eine wachsende Stadt mit sich bringt“, so Albrecht Pallas.

Pressemitteilung der SPD Dresden

Der Unterbezirksvorstand der SPD Dresden hat in seiner Sitzung am 6. Juli 2015 im Hinblick auf das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Dresden und die anstehende Wahl der Beigeordneten einstimmig den nachfolgenden Beschluss verabschiedet:

1. Wir danken der von uns unterstützten Kandidatin Eva-Maria Stange für ihre Bereitschaft zu kandidieren und ihren großen Wahlkampfeinsatz. Selbstverständlich werden wir auch mit dem neuen Stadtoberhaupt Dirk Hilbert eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit anstreben. Wir erwarten vom neuen Oberbürgermeister zugleich aber auch eine entsprechende Bereitschaft zum Dialog mit den mehrheitstragenden Fraktionen im Dresdner Stadtrat.

2. Wir führen die im August 2014 geschlossene Stadtratskooperation mit Linken, Grünen und Piraten fort. Viele politische Reformvorhaben konnten wir schon gemeinsam umsetzen, doch auf dem Weg zu einer durchweg sozialen und nachhaltigen Stadt sind noch einige Schritte zu tun. In keiner anderen Konstellation können wir so viele sozialdemokratische Inhalte umsetzen.

3. Die mit CDU, Linken und Grünen getroffene Vereinbarung über die Besetzung der Beigeordneten hat für uns weiterhin Bestand. Die angemessene Repräsentation der im Stadtrat vertretenen Fraktionen im Sinne der Sächsischen Gemeindeordnung ist für uns nach wie vor ein richtiger Grundsatz.

Im Sinne dieser Entscheidung hatte sich der Unterbezirksvorsitzende Christian Avenarius bereits am Wahlabend geäußert.

Ebenfalls einstimmig unterstützt der Unterbezirksvorstand die Bewerbung des Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat Dr. Peter Lames um eine der neu zu besetzenden Beigeordnetenstellen.

Dazu Avenarius: “Ich bin sicher, dass Dr. Peter Lames wegen seiner jahrzehntelangen beruflichen und kommunalpolitischen Erfahrung der großen Verantwortung, die ein Bürgermeisteramt in der Landeshauptstadt mit sich bringt, gerecht werden wird.”

Pressemitteilung der SPD Dresden zum Ausgang der OB-Wahl

avenarius_ltw2014Zum Ergebnis der gestrigen Oberbürgermeisterwahl in Dresden erklärt der Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes Dresden Christian Avenarius:

“Die Dresdner SPD respektiert das Ergebnis der gestrigen Oberbürgermeisterwahl, das den Willen der Wählerinnen und Wähler eindeutig zum Ausdruck gebracht hat. Ich gratuliere deshalb dem künftigen Oberbürgermeister Dirk Hilbert und wünsche ihm für seine Amtsführung eine glückliche Hand.

Ungeachtet dessen ist sich die Dresdner SPD ihrer Verantwortung als Teil der rot-rot-grün-orangenen Kooperation im Dresdner Stadtrat bewusst. Auf der Basis dieser Kooperation, die die Mehrheit bildet, wird die SPD stets bemüht sein, mit dem neuen Oberbürgermeister zum Wohle der Stadt fair und sachlich zusammenzuarbeiten.

Umgekehrt erwarten wir von Dirk Hilbert, dass er sich ebenfalls um eine gedeihliche, das heißt vor allem lösungsorientierte Zusammenarbeit mit denen bemüht, die ihn nicht unterstützt haben.

Die Dresdner SPD wird die klare Niederlage, die sie mit ihren Partnern im parteiübergreifenden Bündnis “Gemeinsam für Dresden” erlitten hat, nicht einfach abhaken, sondern in den nächsten Wochen und Monaten so gut wie möglich analysieren.

Eines lässt sich allerdings bereits heute mit Sicherheit sagen: Die Niederlage ist nicht auf die Kandidatin zurückzuführen.

Eva-Maria Stange war eine herausragende Kandidatin, die einen unermüdlichen und großartigen Wahlkampf geführt hat und die Menschen mit ihrer Kompetenz, ihrer Geradlinigkeit und ihrer Warmherzigkeit für sich eingenommen hat. Die Dresdner SPD ist ihr zu großem Dank verpflichtet.”

Die letzte und entscheidende Woche

2013-10-19 10.59.11-2Christian Avenarius, Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Dresden:

“Liebe Genossinnen und Genossen,

die bereits angekündigte Veranstaltung mit Christian Ude wird am 2. Juli 2015 um 15 Uhr am Goldenen Reiter stattfinden.

Gerade weil dieser Ort zwar an sich sehr gut wahrnehmbar ist, aber gleichzeitig das Risiko beinhaltet, dass wir im allgemeinen Getümmel eben doch nicht richtig wahrgenommen werden, ist es ganz wichtig, dass wir dort möglichst stark vertreten sind.

Ich weiß, dass dieser Termin für viele sehr schwierig werden wird (mir geht es übrigens auch so), aber in einer derart dramatischen Situation, wie wir sie gerade erleben, sollten wir doch eigentlich alles tun, um eigentlich Unmögliches möglich zu machen.

Wir sind doch in den letzten Jahren alles andere als erfolgsverwöhnt gewesen, waren immer diejenigen, die gerackert und gekämpft haben, um sich dann doch wieder auf einem der hinteren Plätze zu finden.

Diesmal haben wir die Chance, ganz vorne zu landen. Diese Chance ist weiterhin da, ungeachtet des überheblichen Geredes von Hilbert, dass er mit zehn Prozent Vorsprung gewinnen werde.

Mit solchen Sprüchen will er uns den Schneid abkaufen. Er will uns und vor allem den Wählern vermitteln, dass alles schon gelaufen sei.

Er hat nicht das geringste Interesse an einer höheren Wahlbeteiligung. Denn er weiß, dass er nur dann gewinnen kann, wenn sie niedrig bleibt.

Deswegen ist es so unglaublich wichtig, dass wir in der letzten und entscheidenden Woche noch einmal deutlich machen, dass wir nicht nur gewinnen können, sondern auch gewinnen wollen.

Und bitte lasst auch darüber hinaus nicht locker: Erkundigt Euch bei Euren Ortsvereinsvorsitzenden oder direkt im Wahlkampfbüro, wann und wo ihr noch Flyer verteilen und Plakate hängen könnt.

Ich höre immer wieder, dass das nicht ausreichend bekannt ist. Das mag ja sein, denn unsere hauptamtlichen Wahlkämpfer sind auch nur Menschen. Aber gerade deshalb dürfen wir sie nicht hängen lassen, sondern müssen ihnen unter die Arme greifen!

Es gibt z. B. noch tausende von Exemplaren unserer Mitgliederzeitung, die Euch bereits vorab auf dem Postweg übermittelt wurde. Diese Exemplare müssen unter die Leute gebracht werden. Bitte meldet Euch in der Ritzenbergstr. 5, um einen Abholungstermin zu vereinbaren. Oder bittet darum, dass man sie Euch bringt. Es findet sich mit Sicherheit für alles eine Lösung.

Und zuallerletzt: Überlegt Euch bitte, ob Ihr nicht auch noch etwas in unseren Spendentopf legen könnt.

Dieser Wahlkampf war trotz bescheidenster Anlage alles andere als billig, auch wenn er bestimmt nicht annähernd so teuer war wie der von Hilbert. Es müssen ja nicht immer 1.000,00 Euro sein wie von einzelnen, die finanziell besser dastehen. Auch hier gilt: Jeder nach seinen Möglichkeiten. Wir freuen uns über jeden Beitrag, und wenn es nur fünf Euro sind.

Ansonsten: Auch nach dem zweiten Wahlgang treffen wir uns wieder ab 17 Uhr im Maximus in der Maxstraße. Hängen wir uns noch einmal so rein, dass wir an diesem Abend dann auch wirklich feiern können.

Mit optimistischen Grüßen

Christian Avenarius
Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes Dresden

Gleichberechtigung überall. Vision und Wirklichkeit:

Susann Rüthrich berichtet vom New Yorker Frauengipfel im März 2015

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Dresden lädt am Dienstag, dem 23.06.2015 um 19 Uhr zum Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich zum Thema „Gleichberechtigung überall. Vision und Wirklichkeit – Eindrücke vom New Yorker Frauengipfel März 2015“ ein.
Das Gespräch findet im aha-Café, Kreuzstraße 7, 01067 Dresden statt.

Wichtige Themen des diesjährigen Frauengipfels in New York waren Gewaltschutz, Mädchenrechte und LGBTIQ-Rechte weltweit. Susann Rüthrich, MdB traf im Rahmen der Delegationsreise zum Weltfrauengipfel auch eine Mitarbeiterin der UN- Sonderbeauftragten für Kinder und eine Mitarbeiterin von UNICEF INTERNATIONAL zum Gespräch. Der New Yorker Frauengipfel hat die Notwendigkeit der Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen und in allen Sektoren einmal mehr unterstrichen und fordert die Umsetzung in allen Handlungsbereichen. Es ist immer noch eine Vision von einer Welt, in der jede Frau und jedes Mädchen selbstbestimmte, freie Entscheidungen für ihr Leben treffen kann.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Um ausreichend Plätze zur Verfügung zu stellen, bitten wir um eine Anmeldung per Email an asf@spd-dresden.de.

Veröffentlicht unter AsF

Bund beteiligt sich mit 200.000 Euro an der Sanierung der Martin Luther Kirche in Dresden

Foto.Susann.Rüthrich.BundestagSPD- Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich: „Heute wurden im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags Mittel für den Denkmalschutz freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit, konnte nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. Umso mehr freue ich mich, dass die Martin Luther Kirche in der Dresdner Neustadt mit insgesamt 200.000 Euro von Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramm profitiert.

Nach einem intensiven Auswahlverfahren hat das Bundeskanzleramt dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute Mittag eine Liste von Projekten vorgelegt, die im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramm V (2. Tranche) vom Bund gefördert werden sollen – mit diesem Programm beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Der Haushaltsauschuss hat daraufhin die insgesamt 20,8 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz freigegeben. Somit können nun bundesweit 124 Denkmalschutzprojekte gefördert werden.

Eines dieser Projekte ist die Martin Luther Kirche in Dresden. Seit 1887 nach nur 4 Jahren Bauzeit, ausgestattet mit einer Orgel der Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich, prägt diese Kirche bis heute das Stadtbild inmitten der Gründerzeitbauten der Dresdner Neustadt.

SPD Striesen lädt zur Sommerfahrt nach Breslau

Als diesjährigen Höhepunkt des Vereinslebens lädt die SPD Striesen zur Sommerfahrt nach Breslau am 11. Juli 2015. Nicht nur Parteimitglieder sind herzlich eingeladen in einer kleinen Reisegruppe mit persönlichem Stadtführer die Kulturhauptstadt Europas 2016 noch vor den großen Touristenströmen kennenzulernen. Neben einem Stadtrundgang durch die malerische, mittelalterliche Altstadt, steht ein Besuch des Alten Jüdischen Friedhofs und die aktuelle Ausstellung zur Industrialisierung und Arbeiterbewegung im Stadtmuseum auf dem Programm. Für einen Unkostenbeitrag von 40€ für Bus und Eintritte können sich Interessierte unter wendtfabian@gmail.com anmelden.
Die viertgrößte Stadt Polens blickt auf eine bewegte Geschichte als Zentrum Schlesiens zurück, war Jahrhunderte lang Schmelztiegel und Zankapfel der Mächte Mitteleuropas und später eine der wichtigsten Geburtsstätten der Industriellen Revolution und der Arbeiterbewegung in Europa. Aber Breslau ist mehr als nur Museum. Mit 140 000 Studierenden ist sie eine der jüngsten Städte Polens und dank seiner vibrierenden Kulturszene lange schon Magnet für Kulturschaffende und Touristen aus der ganzen Welt.